Manch einer mag sich an das Bild storybook von Jeannette Woitzik erinnern, das Ronny Ritschel vor längerer Zeit auf diesem Blog vorgestellt hat.
Kürzlich wurde auf Spiegel Online die Entstehung des Bildes in Form einer (etwas oberflächlichen) Schritt für Schritt-Anleitung gezeigt. Dies hat im dazugehörigen Forum eine – nun ja: etwas emotionale Diskussion ausgelöst.
Bezeichnend an dieser Diskussion ist, dass nicht die Vision und der Einfallsreichtum der Künstlerin, nicht die Ästhetik und auch nicht die beabsichtigte Wirkung des Bildes verhandelt wird, sondern vielmehr die Wahl der eingesetzten Mittel, die Technik und das Handwerk…
Um einen Diskussionsteilnehmer zu zitieren:
“Junge, Junge, Junge, ich klinke mich hier aus, bekomme Kopfschmerzen von solchen verworrenen Argumentationsketten.”
boris
22. September 2010
Eine erneute, der 1000-fach geführten Diskussionen um die Frage: “Was ist Kunst?”. Wobei Diskussion kann man das ja fast nicht nennen ;)
sapralot
22. September 2010
@ boris: Stimmt, 1000 mal diskutiert. Aber keinen Schritt weiter. ;)
Aber wie auch immer Kunst definiert wird: Für mich hört sich der Spaß auf, wenn jemand dem anderen das Recht an künstlerischer Betätigung abspricht…
Ronny
30. September 2010
Diese gute Frau hatte sich auch auf meinem Blog in Bezug auf Vorstellung der Fotografin geäußert. Extrem unqualifizierte Aussage dieser Person!
Wir sind zunehmend von der digitalen Welt umgeben – dass sollte man akzeptieren. Natürlich ist das “analoge” Handwerk nachwie vor faszinierend, aber verschließen von neuen Techniken und Möglichkeiten sollte man sich nicht.
Gruß