storybook von Jeannette Woitzik

Posted on 18. Februar 2010

4



Erstellt von Jeannette Woitzik
Präsentiert von Ronny Ritschel

Im Rahmen meiner eigenen Fotografieprojekte und der damit verbundenen Mitgliedschaft in diversen Fotocommunities wurde ich vor einiger Zeit auf das Portfolio von Jeannette Woitzik aufmerksam. Normalerweise bin ich kein Fan von Composings, weil diese in der Regel keine für mich interessante Bildaussage enthalten. Die Composings von Jeannette dagegen haben mich vom ersten Mal an fasziniert. Egal welche Werke man betrachtet, man könnte sich immer eine passende Geschichte dazu ausdenken.

Aus dem Portfolio von Jeanette habe ich storybook gewählt, weil dieses mich durch die vielen verschiedenen gestalterischen Bildelemente fasziniert. Sie schafft es mit dieser künsterlischen Arbeit, den Betrachter in die eigene Kindheit zurückzuversetzen. Jeder von uns hat als Kind mit einem Drachen gespielt und sich gefreut, wenn er durch die Luft getragen wurde.

Diese kleine Story könnte man nun in jedem einzelnem Bild finden und erzählen. Das ist für mich die wirkliche Kunst des Composings, nicht die Tatsache, sich erstklassig mit der Bildbearbeitung auszukennen und jede Aufnahme in eine surreale Welt zu verwandeln. Für mich braucht ein Composing immer eine Geschichte oder einen Gefühlsausdruck.

Unabhängig von der Bildgeschichte lebt das Bild auch von der wirklich sehr guten Komposition. Das Auge des Betrachters bleibt immer im Bild und verlässt es keine Sekunde. Diese Tatsache wird von den gestalterischen Bildelementen noch verstärkt. Die Buchecken zum Beispiel, um nur ein Element zu nennen – durch die Wölbung wird man förmlich in das Bild zurückgeworfen.

Im Großen und Ganzen ist es ein Bild, das einem immer wieder fasziniert. Es wird auch nach längerem Betrachten nicht langweilig. Jeannette ist in meinen Augen nicht nur einen Fotografin, sondern einen Fotokünstlerin, die ihren Werken das gewisse Etwas verleiht.

Advertisements
Posted in: Bildvorstellung