What’s next?

Posted on 10. März 2010

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Ich zerbreche mir gerade wieder mal den Kopf darüber, ob ich für dieses Projekt das richtige Medium gewählt habe: Entschleunigung und Blog, das geht irgendwie schlecht zusammen.

Bilder laden zum Verweilen, zum Nachdenken, zum Eintauchen in eine andere Wirklichkeit ein und entfalten ihre  Wirkung am ehesten, wenn sich der Betrachter ausreichend Zeit für ihre Rezeption und auch Diskussion nimmt. Davon bin ich überzeugt, deshalb habe ich das Projekt sapralot * selected photography ins Leben gerufen.

Ein Blog wiederum lebt sehr stark von der Dynamik, vom Neuigkeitswert der dargebotenen Informationen. Wenn ein Besucher nach einer Woche keine neuen Beiträge vorfindet, tut er dies eventuell noch mit einem Achselzucken ab. Nach zwei Wochen wachsen ihm die ersten Runzeln auf der Stirn. Und nach drei Wochen bleibt ihm nur mehr ein Tschüss mit ü

Das ist das Dilemma, in dem ich momentan gefangen bin: Ich freue mich riesig, wenn jemand viel Zeit aufwendet, um sich Gedanken über ein Bild machen zu können – und diese Gedanken dann auch noch mit den Lesern von sapralot * selected photography teilt. Nur leider passiert das viel zu selten, so dass dieser Blog Gefahr läuft, allmählich einzuschlafen. (Yep, die Statistik lügt nicht.)

Aus diesem Grund habe ich einige Überlegungen angestellt, wie ich diesem Problem beikommen könnte. Ein paar Vorschläge (Vorsicht, Ironie!):

  1. Ich führe für jeden Teilnehmer einen Zähler mit, der anzeigt, seit wieviel Wochen sein Beitrag bereits ausständig ist.
  2. Ich mache auf Web 2.0 und lass nur mehr Beiträge zu, die 140 oder weniger Zeichen umfassen.
  3. Ich lasse nur noch Bilder mit p*rn*grafischem Inhalt zu.
  4. Ich versetze sapralot * selected photography den Gnadenstoß, indem ich nur noch meine eigenen Bilder präsentiere.

Was meint ihr? :-)

Für weitere Tipps und Anregungen bin ich dankbar!

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Posted in: Allgemein