Warum der Besuch beim Zahnarzt gut für meine Fotografie ist

Posted on 20. April 2010

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Gerade eben war ich beim Zahnarzt. Wobei gerade eben eben gerade nicht gerade eben, sondern bereits vor ein paar Stunden war. Weil moderne Blog-Software, die etwas auf sich hält, natürlich auch verzögertes Publizieren zulässt…

Ich schweife ab. Jedenfalls war ich beim Zahnarzt. Und dabei ist mir aufgefallen, dass ich, sobald sich der Herr DrMedDent mit seiner Möderapparatur über meine lückenlose Lücke beugt, wunderbar über Fotografie nachdenken kann. Weil ich, wie ja wohl jeder von uns, unentwegt Bilder vor meinem geistigen Auge aufziehen lassen muss, um nicht allzu nah am Geschehen (über und in mir) sein zu müssen. Am realen Geschehen. Am Verbrechen des Herrn DrMedDent.

Diese Bilder sind sehr intensiv – weil sich gegen das, was der Herr DrMedDent mit mir anstellt, nur mit hohen Dosen ankämpfen lässt. Und die Bilder kommen in schneller Abfolge, in einem Strom, der nicht abreißt – weil auch der Prozess des Herrn DrMedDent alles ist, alles, nur nicht kurz.

Kurzum: Ein lächerlicher Bohrer kann meiner Phantasie mitunter schneller auf die Sprünge helfen als ein Internet voller Kreativlinks. Das sollte mir zu denken geben. Hätte es das nicht schon getan.

Sollte ich mir jetzt Sorgen über mich machen? Sollte ich womöglich mal woanders eine Sitzung abhalten? Beim Herrn DrMedDiplPsych vielleicht?

Heh.

:-)

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Posted in: Allgemein