Void

Posted on 26. August 2010

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Ich kann wahrlich nicht behaupten, dass ich ein besonderes Talent für Landschaftsfotografie hätte. Was auch daran liegt, dass ich mit der Abbildung der Komplexität, die traditionelle Landschaften oftmals auszeichnet, nicht eben gut klar komme. Konsequenterweise erscheinen mir viele Landschaftsaufnahmen zu überladen – zu unruhig, als dass ich meine Augen gerne auf ihnen ruhen ließe.

Die Aufnahmen, die Murray Fredericks vom Lake Eyre in Südaustralien gemacht hat, gehören nicht dazu. Diese Bilder faszinieren und begeistern mich. Diese Bilder sind so, wie ich mir ideale Landschaftsaufnahmen vorstelle – eben auch weil sie Raum und Leere zum Inhalt haben, gewissermaßen die Abwesenheit von Landschaft.

Wie ein Kritiker gemeint hat:

„They are literally pictures of nothing, but nothing has never looked so good.“

Mittlerweile ist ein Dokumentarfilm erschienen, der den kreativen Prozess von Murray Fredericks bei der Erstellung dieser Bilder zeigt. Der Trailer lässt nur einen Schluss zu: Unbedingt ansehen!

PS. Jungs, vergesst die photokina! Packt lieber euer Equipment auf ein Rad und zieht euch in die Einsamkeit zurück. Weniger ist mehr! Heh. ;)

Copyright (alle Bilder) bei Murray Fredericks

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